
September 2008 - DAIHATSU Deutschland plant mittelfristig mit jährlich 20.000 Neuzulassungen
Segmentanteil soll bis 2012 auf 2,5 Prozent steigen
Die japanische Qualitätsmarke Daihatsu sieht auf dem deutschen Markt noch erhebliches Wachstumspotenzial. So soll die Zahl der Neuzulassungen von voraussichtlich rund 15.000 Fahrzeugen in diesem Jahr bis 2012 auf mindestens 20.000 Einheiten steigen, was einem Wachstum von deutlich über 30 Prozent entsprechen würde.
„Wir überzeugen mit unserer jungen und modernen Modellpalette immer mehr Autofahrer“, erläutert Heinz den Hauptgrund für die optimistischen Planzahlen. „Die Menschen wollen bezahlbare, sparsame und qualitativ hochwertige Fahrzeuge. Und sie wollen nicht auf irgendwelche Zukunftskonzepte warten, von denen niemand weiß, ob und wann sie jemals realisiert werden können.“
Als Spezialist für Klein- und Kompaktwagen ist Daihatsu heute vor allem in den Fahrzeugkategorien A (Minis), B (Kleinwagen) und dem Segment der kompakten SUV bzw. Fun-Offroader vertreten. Dort hält Daihatsu aktuell einen Marktanteil von rund 2,0 Prozent, der bis 2012 auf 2,5 Prozent gesteigert werden soll.
Mit dazu beitragen sollen neue Modelle, die verstärkt ab 2010 nach Europa kommen werden, darunter die Kleinwagen Sirion (2010) und Cuore (voraussichtlich 2011) sowie der Kompakt-SUV Terios (voraussichtlich 2012). Vor allem vom kommenden neuen Sirion verspricht sich Matthias Heinz einiges: 2012 sollen allein von diesem modernen Kleinwagen rund 12.000 Einheiten in Deutschland verkauft werden.
Bis zum Jahr 2010 will Daihatsu zudem die Optimierung seines Händlernetzes abgeschlossen haben. Dabei soll die Anzahl der Händler von derzeit 394 auf 400 Standorte ausgebaut werden. In Großstädten und Ballungsräumen will Daihatsu verstärkt mit einem „Netzwerk-Führer“ als Haupthändler und angeschlossenen Partnern arbeiten.
„Wir wollen auch noch einige Lücken schließen und so unsere geografische Abdeckung in Deutschland von derzeit 60 Prozent auf mindestens 85 Prozent steigern“, erklärt Matthias Heinz. In den sogenannten „Metropolitan Areas“, also den großen Städten und Ballungsräumen, will Heinz sogar eine einhundertprozentige Abdeckung erreichen.
Gleichzeitig soll das Händlernetz weiter professionalisiert werden, unter anderem durch mehr Schulungen für die Verkäufer und den Eigentümer. Auch eine neue, besonders einladende Außensignalisation wird eingeführt. „Bis 2012 wird Daihatsu in Sachen Kundenzufriedenheit unter die Top-Ten in Deutschland vorrücken“, ist sich Heinz sicher. Und auch die Händlerzufriedenheit steht auf der Agenda, die Rendite über das gesamte Netz soll auf mindestens zwei Prozent steigen.
Eine weitere Aufgabe der Daihatsu Deutschland GmbH ist der Ausbau des ungarischen Marktes, für den das Unternehmen ebenso wie für Österreich und Belgien die Importverantwortung trägt.
„Neue, exakt auf die Bedürfnisse moderner Autofahrer zugeschnittene Modelle mit günstigen Verbrauchs- und Unterhaltskosten sowie ein optimiertes und noch kundenfreundlicheres Händlernetz sind die zwei Hauptsäulen unserer Expansionsstrategie“, resümiert Heinz. „Und natürlich spielen auch externe Einflüsse eine nicht zu unterschätzende Rolle. Denn angesichts immer weiter steigender Treibstoffpreise und den in der Anschaffung letztlich zu teuren Fahrzeugen mit so genannten alternativen Antrieben ist auch in Deutschland die Zeit einfach reif für mehr Daihatsu.“
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